Daheim

Lemon Curd: Macht sauer lustig?

Brrr Zitronen. Schon bei dem Gedanken an die gelbe Südfrucht zieht sich bei mir alles zusammen. Aber nicht, weil ich sie nicht mag, sondern weil sie soooo sauer sind. Doch kein Problem, denn sauer macht ja bekanntlich lustig. Woher kommt das eigentlich? Machen Zitronen wirklich bessere Laune? Leider nein, denn das Sprichwort beruht auf einem „Übersetzungsfehler“. Sauer macht nicht lustig, sondern „gelüstig“ heißt das altertümliche Sprichwort. Bedeutet nichts anderes, als das saure Lebensmittel Lust auf Essen machen. Also appetitanregend wirken. Und das stimmt tatsächlich. Durch viele saure Lebensmittel werden der Speichelfluss und die Verdauung angeregt wodurch der Appetit gefördert wird.

 

Hättest du´s gewusst?

Zitrusfrüchte wie Zitronen und Orangen haben einen hohen Vitamin C Gehalt und bringen so absolute Power mit. Der ebenfalls enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt auch verdauungsfördernd und kann dazu beitragen den Cholesterinspiegel zu senken.

 

Wie kann man also Zitronen geschickt auf den Speiseplan setzten, ohne jedes Mal den Gesichtskasper zu machen?

Probiert doch einfach mal Lemon Curd. Das ist eine fruchtige, mega leckere Zitronencreme aus Großbritannien. Der Einsatz ist vielfältig. Sie schmeckt als Brotaufstrich und als Zutat zum Backen. Besonders gern verwende ich Lemon Curd für meine Oster-Küken oder für saftige Lemon Curd Muffins.

Lemon Curd-auf-Tablett
In Lemon Curd steckt jede Menge Zitruspower.

Die Zubereitung ist total einfach und man braucht gar nicht viele Zutaten. Mein Rezept hab ich von  backenmachtglücklich und ich finde das bisher am besten.

 

Für 2 Gläser braucht ihr:

  • 4 Bio Zitronen
  • 160 g Zucker
  • 1,5 TL Speisestärke
  • 80 g Butter
  • 3 große Eier

 

Die Zubereitung besteht aus vier Schritten:

  1. Die Zitronen heiß waschen und die Schale abreiben. Die Zitronen im Anschlusss halbieren, auspressen und ca. 150 ml Saft abmessen. Macht nicht den Fehler und kauft fertigen Zitronenabrieb, der intensive Zitronengeschmack ist dann einfach nicht der selbe.
  2. Zitronensaft, -abrieb, Zucker und Speisestärke in einem Topf verrühren. Aufkoche lassen und die Butter in kleine Stückchen zugeben.
  3. Die Eier mit einer Gabel verquirlen. Die Temperatur auf mittlere Hitze zurück drehen und die Eier unterrühren. Die Zitronencreme rund 3 bis 5 Minuten unter ständigem Rühren andicken lassen. Wichtig: Das Lemon Curd darf auf keinen Fall kochen, weil sonst die Eier stocken und die Creme ausflockt.
  4. Einmachgläser mit heißem Wasser ausspülen, Lemon Curd einfüllen und sofort verschließen. Bei kühler und dunkler Lagerung hält die Creme circa zwei Wochen.

 

Lemon Curd mit Zitrone
Frisches Lemon Curd hält sich gut ein paar Tage im Kühlschrank.

Und schon ist könnt ihr das Lemon Curd pur genießen oder zu tollen Backkreationen weiter verarbeiten. Falls ihr lieber auf die Eier im Lemon Curd verzichten möchtet, dann hat Herr Grün kocht dafür ein tolles Rezept.

Viel Spaß beim Probieren,

Eure Tina

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s